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Installation

  1. Mozilla installieren
  2. Daten aus Netscape 4 oder eine anderen Mozilla Suite importieren
  3. Eine bestehende Version aktualisieren
  4. Komponenten nachinstallieren
  5. Erweiterungen, Addons, Themes
  6. Addons installieren, die eine bestimmte Mozilla-Version erwarten
  7. Kompatibilitätsüberprüfung der Addons/Extensions deaktivieren

1. Mozilla installieren

Installationsanleitungen finden sich hier
http://www.graphity.info/mozilla/inst-inline.html und http://www.mozilla-anleitung.de.

Mozilla und seine Ableger werden für Windows Installationsdatei angeboten (für Windows-User wohl der normale Weg), aber auch als einfache ZIP-Datei (entpacken, mozilla.exe starten. fertig). Was man bevorzugt, bleibt jedem selbst überlassen. Grundsätzlich sollten Anfänger zu den Installationsdateien greifen, da die ZIP-Versionen teilweise Probleme mit der korrekten Einbindung von Plugins machen. Wenn man sich regelmäßig nightlies herunterlädt sind die ZIP-Dateien wohl einfacher zu verwalten.

Für Linux gibt es RPMs für Redhat (für Redhat sind auch xft-builds verfügbar) und DEBs für Debian.
Der klassische Linux Weg ist aber die Installation über den mozilla-installer:
- X-Window starten
- Linux Build downloaden, z.B. mozilla-i686-pc-linux-gnu-1.0-sea.tar.gz und entpacken
- in einem terminal Fenster die Installation starten mit
./mozilla-installer (Netscape: netscape-installer)
Die Installation sollte für jeden Linuxer selbsterklärend sein.

Siehe auch http://piology.org/mozilla/of-the-day.html für eine Anleitung wie man Mozilla nightlies installiert.

Es ist auch möglich, bei der Suite nur den Browser zu installieren, will man später dann trotzdem weitere Komponenten benutzen kann man diese nachinstallieren (siehe Punkt 4). 
 

2. Daten aus Netscape 4 oder einer anderen Mozilla Suite importieren

Netscape 4
Beim ersten Start wird normalerweise ein vorhandenes Netscape 4 Profil nach Mozilla migriert, d.h. die Daten werden kopiert, nicht verschoben. Das alte Profil wird dabei weitestgehend übernommen.
Eventuell gibt es Probleme mit speziellen Ports (Mozilla hat eine Art Böse-Buben-Ports-Liste). Das Netscape 4 Adressbuch wird meist auch vergessen. Um das Netscape 4 Adressbuch zu importieren geht man folgendermaßen vor: Man exportiert es in Netscape 4 im ldif Format und importiert es dann in Mozilla.
Will man den alten Netscape 4 Ballast nicht in Mozilla übernehmen (was zu bevorzugen ist), kann man die Daten manuell kopieren:

C:\Programme\Netscape\Users\DeinProfil\Mail

befinden sie per default die Mail-Dateien von Netscape 4.xx (die Dateien ohne Endung, also z.B. "Inbox" oder "Sent"). Diese Dateien (unde evtl. Unterordner) kopiert man manuell ins Profil-Verzeichnis von Mozilla.

Inzwischen können die Mail-Dateien aber auch bequem über Tools | Import übernommen werden.

Mozilla wird diese Mailordner dann beim nächsten Start der Mail-Kompnente einbinden. 
Mit den Bookmarks verfährt man genauso. Man kopiert die Datei bookmark.htm in das Mozilla Profil und benennt die Datei danach in bookmarks.html um.

Adressbuch:
Im Netscape 4.xx das Adressbuch im ldif-Format exportieren und diese Datei dann mit Mozilla importieren, als Format "Text".

Cookies:
Die Datei cookies.txt in das Mozilla-Profil kopieren.

Mozilla
Hat man Zugriff auf das komplette Profilverzeichnis des anderen Mozilla, geht man am besten vor, wie dies unter http://www.holgermetzger.de/faqprofile.html#4 (Punkt b) beschrieben ist.
Will man nur bestimmte Dateien kopieren, kopiert man die jeweiligen Versionen des alten (i.e. anderen) Profils in das neue Profilverzeichnis, also z.B. das Adreßbuch (abook.mab) usw. Details, welche Dateien welche Funktion erfüllen, sind hier gelistet.
 

3. Eine bestehende Version aktualisieren

Grundsätzlich gilt:
- Das Profil, d.h. die persönlichen Daten, befindet sich in einem separaten Verzeichnis und bleibt von der Neuinstallation unberührt und wird automatisch in die Neuinstallation eingebunden.
- Installierte Addons, Themes und (seltener) Plugins arbeiten womöglich (noch) nicht mit der neuen Version zusammen. Hier also nachsehen, ob eine neue Version erschienen ist. Bei Firefox und Thunderbird kann dies in den Einstellungen der Addons getan werden.
- Sollte es Probleme geben (oft Merkwürdigkeiten der Oberfläche), hilft das Löschen folgender Dateien: XUL.mfl, den Ordner /chrome/ (Achtung: dabei gehen installierte Themes verloren), localstore.rdf. Danach das Programm neustarten.

Mozilla Suite
Das Aktualisieren einer bestehenden Version von Mozilla/Seamonkey ist kein Problem: Es wird zwar oft empfohlen, eine alte Version  vorher zu deinstallieren, dies ist aber nicht zwingend notwendig, da Mozilla/Seamonkey/Firefox eine bestehende Installation erkennt und aktualisiert.
Anders gesagt: Neue Version herunterladen, installieren, fertig.
Eine Alternative zum vorherigen Deinstallieren der alten Mozilla-Version ist natürlich, die neuere Version in ein neues Programmverzeichnis zu installieren. Zumindest hat das den Vorteil, daß die alte Version vollständig erhalten bleibt, was speziell bei der Neuinstallation eines Nightlies, bei denen man ja nie weiß, ob und wie gut sie funktionieren, von Vorteil ist. Nachteil: Addons und ähnliches müssen oft neu installiert werden, falls man sie nicht ins Profilverzeichnis installiert hat. Um die neue Parallel-Version mit dem vollständigen Funktionsumfang der alten Version auszurüsten, sind nach der Installation noch folgende Kopierarbeien (jeweils aus den Programm-Unterverzeichnissen des alten builds in das neue build) notwendig:
- Inhalt des Unterverzeichnisses plugins
- ggf. "flashplayer.xpt aus Unterverzeichnis components
- Inhalt des Unterverzeichnisses searchplugins
- für die Rechtschreibprüfung den Inhalt des Unterverzeichnisses components\myspell\
Unter http://www.mozhilfe.de wird dieses Thema ausführlicher behandelt.

Firefox/Thunderbird
Firefox und Thunderbird haben eine automatische Update-Funktion, welche zudem den Vorteil hat, daß oft nur diejenigen Komponenten aktualisiert werden, die ein Update benötigen. Das hat den Vorteil, daß man sich nicht jedes Mal das komplette Programm herunterladen muß. Das Verhalten wird über Hilfe --> Firefox/Thunderbird aktualisieren gesteuert. Man kann das automatisierte Updaten auch unterbinden: Einstellungen --> Erweitert --> Update.

K-Meleon
K-Meleon bietet sowohl Updates in unregelmäßigen Abständen an, teilweise nur diejenigen Komponenten, die fehlerhaft sind, teilweise aber auch als komplett neues Installationspaket. Ein manuelles Updaten ist ebenfalls möglich.

Netscape
Netscape 7.x: wie Mozilla Suite
Netscape 8.x/9.x: wie Firefox

4. Komponenten nachinstallieren

Jede Mozilla-Komponente liegt normalerweise als XPI vor, d.h. es ist möglich, einzelne Programmteile nachträglich zu installieren, ohne das Setup erneut auszuführen.
Alle offiziellen Programmteile findet man auf ftp.mozilla.org in den jeweiligen XPI-Ordnern einer Mozilla/Seamonkey/Firefox/Thunderbird-Version. Beispielsweise finden sich alle Komponenten für die Windows-Version von Seamonkey 1.1.9 in folgendem Verzeichnis:
 ftp://ftp.mozilla.org/pub/seamonkey/releases/1.1.9/windows-xpi
Von dort können nun die Komponenten nachinstalliert werden. Die Namen sollten selbsterklärend sein.

5. Erweiterungen, Addons, Themes

Eine wunderbare Sache, um Mozilla und Co. mit zusätzlichen, meist nützlichen Funktionen auszustatten. Viele Erweiterungen findet man auf https://addons.mozilla.org/ oder http://www.mozdev.org. Um Erweiterungen installieren zu können, muß in den Einstellungen die »Software-Installation« aktiviert sein. Seit Mozilla 1.7 müssen die Webseiten, von denen man eine Erweiterung installieren will, in einer so genannten »Whitelist« eingetragen sein; entweder lädt man sich das Installationspaket dann lokal herunter oder fügt die Webseite dieser Liste hinzu. Alternativ über »about:config« (in der erscheinenden Liste nach der Eigenschaft »xpinstall.whitelist.add« suchen, auf den Eintrag doppelklicken und dann die in Frage kommende Webseite eintragen, z.B. mozdev.org)
Wenn man in Thunderbird eine Erweiterung installieren will, muß man diese auf jeden Fall erst herunterladen; eine Installation direkt von einer Webseite ist hier nicht möglich.

6. Addons installieren, die eine bestimmte Mozilla-Version erwarten

Wenn Addons installiert werden, überprüft deren Installationsroutine, welche Mozilla-Version benutzt wird (also z.B. Firefox 2.0 oder höher). Nun kann es passieren, daß die Installation des Addons abbricht, weil das Install-Script nur bestimmte Mozilla-Versionen zuläßt. Hier ein Workaround an einem konkreten Beispiel:  Installation der Mouse Gestures in Firefox 3.0RC1
Achtung: Benutzung dieses Workarounds auf eigene Gefahr! Nicht alle Addons lassen sich so leicht manipulieren.

7. Kompatibilitätsüberprüfung der Addons/Plugins deaktivieren

Hinweis: Nur erfahrene Benutzer sollten diese Überprüfung deaktivieren, da es zu unvorhergesehen Problemen kommen kann, wenn Firefox mit inkompatiblen Addons läuft.

Um die Überprüfung zu deaktivieren:

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Diese FAQ ist mit Hilfe folgender Personen entstanden:
Frank Widmaier, Helge Hielscher, Raul Pinto, Robert Kaiser, Boris 'pi' Piwinger, Christian Biesinger, Henrik Skupin, Rainer Bielefeld, Benjamin Lorenz, Kai Garlipp, Thore Tams, Michael Mundt, Hartmut Figge, Markus Hossner, Christof Kluß, Peter Aschwanden, Daniel Merbeck, Jonny Roggenbuck, Max Fischer, Helmar Wieland und der ganzen dcsm community.


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